PM Ruhe statt Rauch - Grillwiese Volkspark Friedrichshain

Ruhe statt Rauch: Rot-Rot-Grün lehnt Antrag von Ulrike von Rekowsky in der BVV ab

 

In der BVV Friedrichshain-Kreuzberg am 28. Januar 2026 haben Grüne, Linke und SPD den CDU-Antrag „Ruhe statt Rauch – Ordnung auf der Grillwiese“ abgelehnt. Der Antrag wurde von Ulrike von Rekowsky, Fraktionsvorsitzende der CDU Friedrichshain-Kreuzberg, eingebracht und zielte darauf ab, die seit Jahren eskalierende Situation auf der Grillwiese im Neuen Hain im Volkspark Friedrichshain endlich wirksam zu ordnen und zu befrieden.

 

„Wir haben Januar. Es ist kalt, es liegt Schnee – und genau das ist der Moment, in dem Politik handeln muss“, heißt es in der Rede zur Einbringung. Denn erfahrungsgemäß komme die Grillsaison schneller als gedacht: Ostern, erste warme Tage – und dann eskaliere es wieder „ohne Vorbereitung, ohne Kontrolle“.

 

Aus Sicht der CDU-Fraktion ist der Handlungsdruck eindeutig: Im Umfeld der Grillwiese komme es regelmäßig zu Dauerlärm durch Musikboxen, Karaoke, Trommeln und Generatoren, zu massiver Rauch- und Geruchsbelastung, Vermüllung und hygienischen Zuständen, privaten Großveranstaltungen sowie zu Übernutzung mit Schäden an Boden und Vegetation. „Das ist keine normale Parknutzung mehr – das ist eine unzumutbare Dauerbelastung für Anwohner und Parkbesucher“, so Ulrike von Rekowsky.

 

Der Antrag verlangte ausdrücklich kein generelles Grillverbot, sondern Ordnung, Rücksicht und Durchsetzung geltender Regeln: konsequente Kontrollen, klare und sichtbare Aushänge mit Konsequenzen bei Verstößen, mehr Präsenz von Parkläufern und Ordnungsamt zu Stoßzeiten, ein wirksames Lärmschutzkonzept

  

(keine großen Musikboxen, keine Generatoren, keine Feuerwerke), verbindliche Nachtruhe und Räumung um 22 Uhr, keine privaten Großveranstaltungen, bessere sanitäre Infrastruktur, wirksames Müllmanagement sowie grillfreie Tage – auch am Wochenende – zur Entlastung.

 

Besonders schwer wiegt für die CDU: Über 8.000 Menschen haben eine Petition für mehr Ordnung und Kontrollen unterschrieben. „Das ist kein Randphänomen. Das kann man nicht ignorieren“, betont Ulrike von Rekowsky.

 

„Niemand ist gegen Grillen. Aber Grillen ohne Regeln, ohne Kontrolle und ohne Rücksicht ist keine Freiheit – es ist Rücksichtslosigkeit auf dem Rücken der Anwohner und der Natur. Rot-Rot-Grün lässt die Betroffenen im Stich“, erklärt Ulrike von Rekowsky.

 

„Das Grüne, SPD und Linke diesen Antrag abgelehnt haben, ist nicht nur  enttäuschend, sondern politisch entlarvend. Ausgerechnet die Grünen, die sonst den Naturschutz für sich reklamieren, schauen sehenden Auges weg, wenn eine öffentliche Grünanlage durch Vermüllung, Lärm, Rauch und Übernutzung massiv geschädigt wird. Naturschutz endet hier offenbar dort, wo er unbequem wird. Statt die berechtigten Interessen von Anwohnenden, Familien und Parkbesuchern ernst zu nehmen, wird eine Situation toleriert, die weder sozial noch ökologisch verantwortbar ist. Über 8.000 Unterschriften werden faktisch ignoriert.

 

Was wir erleben, ist das Ergebnis grüner, linker und sozialdemokratischer Politik: Lärm statt Lebensqualität, Schmutz statt Schutz, Wegsehen statt Handeln.

 

Gerade Parteien, die sich gerne als Hüterinnen von Umwelt und Gemeinwohl darstellen, müssten hier handeln. Dass sie es nicht tun, ist inakzeptabel – und zeigt, wie wenig Verlass auf ihre Versprechen im Alltag ist: Wer Grüne, SPD und Linke wählt, bekommt genau das: überlastete Parks, fehlende Regeln und eine Politik, die Probleme verwaltet, statt sie zu lösen.“ erklärt Ulrike von Rekowsky.

 

Die CDU-Fraktion kündigt an, das Thema weiter voranzutreiben. Wenn Schutz, Ordnung und Rücksicht dauerhaft nicht gewährleistet werden können, müsse – wie in der Rede dargelegt – auch über weitergehende Konsequenzen gesprochen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike von Rekowsky                                Tolga Inci

Fraktionsvorsitzende                               Fraktionsvorsitzender